Im Juli blüht die Hundskamille
im Kornfeld und der rote Mohn,
und unermüdlich streicht die Grille
denselben schrillen Geigenton.
Dem Hasen dringt zwar das Geschrille
nicht eben lieblich an sein Ohr,
doch bricht es ab, kommt ihm die Stille
verdächtig und gefährlich vor.
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Er sichert sorgsam in die Runde,
gespannt und wachsam wie ein Luchs,
und hört er Menschen oder Hunde,
das Wiesel oder gar den Fuchs,
dann duckt er sich so tief wie möglich
und macht sich beinah unsichtbar,
und so verharrt er unbeweglich,
bis sich entfernt hat die Gefahr.
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